Tinnitus: Wenn Geräusche im Ohr nicht mehr verschwinden

 

Symptome, Ursachen und modernste Tinnitus Hilfen gegen das lästige Pfeifen, Rauschen oder Piepen

Angenehme Klänge, Musik und Naturgeräusche wie Vogelzwitschern oder Meeresrauschen bereichern unser Leben. Und dann gibt es Töne, die nur selbst wahrnehmbar sind. Manchmal verschwinden sie nach kurzer Zeit wieder, manchmal bleibt das Pfeifen oder Rauschen im Ohr bestehen. Die Diagnose: Tinnitus. 

Unter Tinnitus leiden rund drei Millionen Menschen in Deutschland. Und nun die gute Nachricht: Gegen die lästigen Ohrgeräusche gibt es Hilfe! 

Was ist Tinnitus eigentlich genau?

Dauerhaftes oder temporäres Ohrenpfeifen, Ohrensausen, ständige oder zeitweilige Ohrengeräusche, Klingeln, Zischen oder Piepen im Ohr, das alles kann Tinnitus sein. Nur der an Tinnitus Leidende nimmt diese Töne wahr – es gibt keine äußere Schallquelle. Nicht selten zieht der Tinnitus negative Auswirkungen auf das gesellschaftliche, berufliche und private Leben Betroffener nach sich. Tinnitus gilt als eine Art Phantomreiz, die Entstehungsmechanismen sind bis heute nicht eindeutig erklärbar. 

Mögliche Ursachen für Tinnitus

Sehr häufig tritt Tinnitus in Verbindung mit einem Hörschaden auf – was die Betroffenen meist gar nicht wissen, da der Tinnitus im Vordergrund des Leidens steht. Durch das Hördefizit kommt es zu einer stärkeren Aktivität im Gehirn: Es versucht die Lautstärke der eingehenden Töne „hochzudrehen“ – dabei kann es über das Ziel „hinausschießen“, und es entstehen Töne oder Geräusche, die nur der Betroffene hören kann. 

Weitere Tinnitus Ursachen können zum Beispiel ein lauter Knall oder laute Umgebungsgeräusche während einer Musikveranstaltung sein. Aber auch verschiedene Erkrankungen, Zahnprobleme, Schäden an der Halswirbelsäule, allgemeiner Stress oder eine Lebenskrise wie auch die Einnahme bestimmter Medikamente können unter anderem Ursache für Tinnitus sein. 

Tinnitus, Hörsturz und Hyperakusis – gibt es Verbindungen?

Grundsätzlich sind Tinnitus, Hörsturz und Hyperakusis verschiedene Phänomene. Während beim Tinnitus dauerhaft Störgeräusche im Ohr wahrzunehmen sind, meint ein Hörsturz den plötzlichen Hörverlust, meist aber nur auf einem Ohr. Dennoch vermuten Wissenschaftler aber Verbindungen zwischen Hörsturz und Tinnitus – vor allem, weil beides durch Stress ausgelöst werden kann. Zu betonen ist allerdings, dass Tinnitus keinen Hörsturz hervorruft. Diese weitverbreitete Angst Tinnitus-Betroffener ist unbegründet. 

Ein Hörsturz in Kombination mit oder ohne Tinnitus wiederum kann Ursache für Hyperakusis sein. Bei Hyperakusis leiden Betroffene unter einer allgemeinen Geräuschüberempfindlichkeit. Hierbei werden Töne aller Frequenzen als unangenehm laut empfunden, ob es sich nun um Umgebungsgeräusche oder die eigene Stimme handelt. Viele Betroffene versuchen dann, sich in stille Umgebungen zurückzuziehen – genau der falsche Weg. Die Leidtragenden sollten geräuschvolle Umgebungen nicht meiden, um langsam eine Gewöhnung an Lautstärke zu erzielen. Diese Gewöhnung kann in vielen Fällen auch mit Hilfe eines Noisers geschaffen werden. Hyperakusis – auf einem oder auch auf beiden Ohren – betrifft laut Deutsche Tinnitus-Liga e. V. fast die Hälfte aller Tinnitus Betroffenen. 

Tinnitus vorbeugen – geht das?

Richtige Vorsorgemaßnahmen, um sich vor Tinnitus grundsätzlich zu schützen, gibt es nicht. Dennoch helfen ein paar Grundregeln, Hörschäden möglichst abzuwenden: Neben der Vermeidung von Stress kann besonders der Schutz vor schädlichem Lärm helfen, dass Tinnitus gar nicht erst entsteht – zum Beispiel durch das Tragen von individuellem Gehörschutz bei Veranstaltungen wie Konzerten oder Diskotheken-Besuchen. Und auch im Beruf gibt es bei lauten Umgebungsgeräuschen professionellen Schutz vom Hörakustiker, der individuell ans Ohr angepasst wird.

Was tun bei Tinnitus?

Der erste Weg sollte zum HNO-Arzt führen. Dieser klärt ab, ob es ein medizinisches Problem gibt, das medikamentös oder operativ behandelt werden kann: zum Beispiel eine Otosklerose. Hier handelt es sich um eine Versteifung der Gehörknöchelchen, die chirurgisch zu beheben ist. Liegt ein zahnärztliches oder orthopädisches Problem vor, überweist der HNO-Arzt den Patienten für eine adäquate Tinnitus Behandlung an die entsprechenden Fachärzte.

Ist der Tinnitus bereits chronisch – wenn die Symptome länger als drei Monate bestehen – kann es trotzdem Lösungen geben, um den Tinnitus zu lindern oder zu akzeptieren. Kompetenter Ansprechpartner ist der Hörakustiker – zum Beispiel in einem der Institute von TRABERT® Besser Hören in Fulda, Neuhof, Gedern, Bad Neustadt, Aschaffenburg oder Würzburg.

Welche Tinnitus Therapien gibt es beim Hörakustiker?

Zunächst führt der Hörakustiker eine ausführliche Tinnitus- und Gehöranalyse durch. Liegt eine Schwerhörigkeit vor, wird diese mit einem digitalen Hörgerät versorgt. Schon allein dadurch werden viele Umweltgeräusche wieder hörbar, die den Tinnitus entweder komplett überlagern oder zumindest seine Lautstärke und Schärfe reduzieren.

Ocean Waves und Noiser – für alle Formen von Tinnitus mit oder ohne Hörverlust

Moderne Hörgeräte verfügen über mehrere Hörprogramme. Je nach Hörsituation und Belastungsgrad des Tinnitus wählt der Betroffene zum Beispiel ein „Ocean Wave Programm“. Dabei wird ein sanftes Meeresrauschen ganz individuell nach den persönlich angenehmen Hörempfindungen programmiert. Die natürliche, entspannende Wirkung erinnert an einen erholsamen Spaziergang am Strand. Eine gute Voraussetzung, um mit Tinnitus leichter zu leben. 

Alternativ wählt der Betroffene ein reines Rauschprogramm. Unabhängig vom Hörprogramm wird das Tinnitusprogramm leicht über der Hörschwelle mit einer angenehmen Lautstärke eingestellt. Ziel ist es, in beiden Fällen die Aufmerksamkeit vom Tinnitus auf das angenehme Hörprogramm zu lenken. In vielen Fällen tritt dabei der Tinnitus in den Hintergrund und verliert seine Penetranz und damit seinen störenden Einfluss.

Zusätzliche aufmerksamkeitsablenkenden Entspannungsverfahren wie Yoga, Pilates oder Meditation können die Wirkung der Tinnitusprogramme unterstützen.

Die Tinnitus Notch Therapie – für tonalen Tinnitus mit Hörverlust

Und dann gibt es für Tinnitus Betroffene mit Hörproblem noch eine ganz neue Hilfe: die Tinnitus Notch Therapie. Bei dieser Form – ausschließlich geeignet bei tonalem Tinnitus (also nicht bei Rauschen im Ohr) – wird die Frequenz und Lautstärke des Tinnitus ermittelt. Der Hörakustiker präsentiert dem Kunden dabei verschiedene Töne, um herauszufinden, welche Variante dem eigenen Ton im Ohr am nächsten kommt. Im Anschluss filtern die Hörakustik Experten dann diese Tinnitus Frequenz aus der Hörgeräteübertragung heraus. Ein zusätzliches Geräusch wird bei der Tinnitus Notch Therapie nicht hinzugefügt, nur die Töne, Geräusche und Sprache von außen werden ein wenig verstärkt. Studien zeigen, dass mit der Tinnitus Notch Therapie bereits nach nur drei Wochen eine Verbesserung der Tinnitus Symptome eintreten kann.

Wie können die Experten von TRABERT® Besser Hören bei Tinnitus helfen?

Die rund um das Thema Tinnitus bestens geschulten TRABERT® Hörakustiker kennen die Probleme von Tinnitus Geplagten genau – und sind immer auf dem aktuellen Stand. Sie bieten eine unverbindliche Beratung an und stellen dabei die neuesten technisch-audiologischen Lösungsmöglichkeiten vor. Besuchen Sie uns dazu gerne in unseren Instituten in Fulda, Neuhof, Gedern, Bad Neustadt, Aschaffenburg oder Würzburg.

Ob moderne Hörgeräte Varianten, Noiser oder Tinnitus Notch Therapie für Sie in Frage kommen, erörtern wir in aller Ruhe in einem persönlichen Gespräch. Gerne können Sie die verschiedenen Möglichkeiten kostenlos und unverbindlich testen.

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