„Spaß muss sein.“

Junges Mädchen gibt anderen Betroffenen den Rat: „Man sollte immer positiv ans Leben rangehen“

Sie tanzt leidenschaftlich gern Hip-Hop, trifft sich mit Freunden, hat jede Menge Spaß in ihrer Freizeit: Maëva Schedlbauer ist ein ganz normales Mädchen – ein Mädchen, das Hörgeräte trägt.

Die Jugendliche aus Haibach bei Aschaffenburg wurde mit einem beidohrigen Hörschaden geboren. Aber das schränkt sie keineswegs ein – dank modernster Technik und einer optimalen Versorgung mit genau für Sie passenden Hörgeräten. Als Maëva zwei Jahre alt war, hatten sich ihre Eltern Sorgen gemacht, dass sie sich nicht optimal entwickelt. Der Gang von Kinderarzt zu Kinderarzt brachte keine Erkenntnisse. „Niemand hat etwas festgestellt“, so Mutter Valérie Ossola-Schedlbauer, „es war aber auch gar nicht so einfach, das Problem zu erkennen“.

Erzieherin im Kindergarten fiel Hörproblem des Mädchens auf

Erst im Kindergarten fiel einer Erzieherin auf, dass das Mädchen nicht optimal hört. Der daraufhin konsultierte HNO-Arzt brachte es auf den Punkt: Maëva ist mittel- bis hochgradig schwerhörig. Ein Schock für die Familie – schließlich ist gerade dieses Alter maßgeblich bei der Sprachentwicklung der Kinder. Das Mädchen verstand zwar sowohl die Sprache der Mutter, einer gebürtigen Französin, als auch die des österreichischen Vaters, selbst gesprochen hat sie aber kaum. „Sie hat beide Sprachen gelernt, indem sie von den Lippen abgelesen hat“, erklärt Valérie Ossola-Schedlbauer.

Rückstand schnell wieder aufgeholt

Heute spricht Maëva fließend Deutsch und Französisch, auch im Schulfach Englisch bringt sie gute Noten nach Hause. Den anfänglichen Rückstand beim Sprechen hat sie durch Logopädie schnell wieder aufgeholt. Wer nicht weiß, dass das junge Mädchen ein Hörsystem trägt, würde es in keiner Weise vermuten. „Maëva ist mit Hörgeräten aufgewachsen“, sagt die Mutter. Schon als kleines Mädchen habe sie gelernt, damit ganz selbstverständlich umzugehen. Und für die Familie war der Umgang mit dem Hörschaden ebenfalls schnell normaler Alltag.

Von Anfang an perfekt betreut

Einen großen Beitrag hierzu habe TRABERT® Besser Hören geliefert, unterstreicht Valérie Ossola-Schedlbauer. Von Anfang an sei Maëva im Aschaffenburger Institut perfekt betreut worden, „wir schätzen die herzliche und kindgerechte Betreuung bis heute sehr“. „Uns ist es wichtig, Kinder altersgerecht in den Anpassungsprozess von Hörgeräten zu integrieren, das nimmt die Angst“, erklärt Pädakustiker Sebastian Kraus, der das Mädchen gemeinsam mit Hörakustiker-Meisterin Elena Treichl betreut. „Es sieht so aus, dass sich der Hörschaden stabil halten lässt“, freut sich der Experte. Mit ihren neuen Hörgeräten kommt sie prima zurecht. Zusätzlich nutzt Maëva drahtlose Mikrophone und Empfänger. Das Zubehör ist nicht nur für Maëva praktisch und hilfreich, sondern wird auch gerne mal von ihren Freunden ausprobiert. Ein bisschen Spaß muss einfach sein. „Man sollte immer positiv ans Leben rangehen und sich nicht verstecken“, sagt Maëva, die offen über ihr Defizit spricht und gerne anderen Kindern und Eltern Mut machen möchte. „Jeder hat seine Stärken, da spielt ein Hör- oder Sehschaden keine Rolle.“

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